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Enzingerboden-Stausee, Ausgleichsbecken Enzingerboden

Seehöhe: 1433 m

Seefläche: ca. 6,4 ha

Max. Seetiefe: ca. 8 m

Volumen: ca. 120.000 m³

Der Enzingerboden-Stausee ist ungefähr im Jahre 1940 mit Inbetriebnahme des Kraftwerkes Schneiderau entstanden. Technisch gesehen, wird er als Puffer für den Kraftwerksbetrieb zwischen den Kraftwerksstufen Tauernmoos, Enzingerboden, Schneiderau und Wirtenbach genutzt. Dies verursacht zeitweise Seespiegelschwankungen bis zu 1,5 m, die innerhalb weniger Stunden möglich sein können. Der See weist einen guten Bestand an Regenbogen-, Bachforellen und Seesaiblingen auf. Hervorzuheben ist der ausgezeichnete Äschenbestand, der für diese Seehöhe eher ungewöhnlich ist.

 

 

Stubach:

Die Stubach kann von der Fellererbrücke (Schneiderau) ca. 7 km talauswärts bis zur Stubachbrücke beim Sägewerk Hochfilzer (Sagmühl) befischt werden.

Bei Fellern hat die Stubach noch eine Breite von 2 bis 4 m und eine durchschnittliche Tiefe von 20 cm. Bis sie beim Kraftwerk Wirtenbach bis zu 10 m misst.

Im Bereich danach für ca. 1 km ist eine Wildbachverbauung. Zusätzlich befindet sich in diesem Gebiet ein 200 m langes Ausgleichsbecken des Kraftwerkes, über welches das Triebwasser in die Stubach rückgeführt wird. Ab hier führt die Stubach Wassermengen von 1,5 m³/s bis 27 m³/s.

 

Mühlbach:

Beim Sägewerk Hochfilzer wird die Stubach in zwei Arme geteilt:

- die Stubach (Fischstrecke Bräurup - separate Lizenz erforderlich)

- den Mühlbach (Fischstrecke Fischereigem. Stubach)

Die Fischstrecke Mühlbach beginnt bei der kleinen Brücke am Sägewerk und endet nach ca. 1,5 km talauswärts bei der Fußgängerbrücke am Salzachspitz (Retensionsraum). Das Bachbett hat durchgehend eine Breite von 4 bis 8 m, immer wieder Tümpel und Auskolkungen. Ein Wechseln der Uferseite ist ohne Wathose eher schwierig. Der Bach führt meistens 2m³/s.